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MMW Coaching Multilevelcoaching

wenn ein Erlebnis zum Trauma wird...

.... Unfälle, Verbrechen, Einbruch, Gewaltakte, Krieg, Naturkatastrophen, Verwahrlosung, Missbrauch, Misshandlung, Spitalaufenthalt, Trennung, Tod, Versagen, ein blöder Satz von jemandem, Stelle verlieren, Mobbing, verlieren im Sport, Streit... usw.
Wenn ein Mensch etwas schlimmes erleidet, sind drei Dinge ausschlaggebend ob er traumatisiert wird oder nicht:
Das Ereignis ist völlig unerwartet, wie ein Blitz aus heiterem Himmel.
Die Person ist Isoliert, kann in der unmittelbaren Minute sich nicht mitteilen.
Das Ereignis scheint für den Betroffenen in dem Moment bedrohlich und-oder sehr Dramatisch, so das der Betroffene Handlungsunfähig wird.
Das Unterbewusstsein reagiert in so einer Situation am Verstand vorbei!

trauma_heilung_hypnose
(Bild Unfall gestellt)
Schock und Trauma
Noch ganz kurz zur Unterscheidung zum Schock.
Ein Schock in der Medizin, ist immer eine Minderversorgung von Blut in den lebenswichtigen Organen. Hat also mit einem Schrecken oder einem psychischen Trauma nichts zu tun. Daher möchte ich von schwerem Konflikt sprechen, nicht von Schock.
Auch beim Trauma spricht man in der Medizin in erster Linie von schweren Verletzungen an verschiedenen Orten am Körper. Da die Seele in einem schweren Konflikt auch Verletzt wird, ist dieser Begriff eher zulässig.

Wie reagiert unser Körper in einer schweren Konfliktsituation?
Wenn wir in Gefahr kommen, was geschieht dann in unserem Körper?....
Bei Gefahr reagiert unser Unterbewusstsein und stellt den Körper auch Aktion um, mittels Sympathikus - (Anspannungs-Nerv).
Dazu wird eine Unmenge an Adrenalin und daraus Energie freisetzt, die Atemfrequenz steigt, die Pulsfrequenz steigt, der Blutdruck steigt, die Muskelspannung steigt, erhöhte Aufmerksamkeit, kalte Hände und Füsse, die Verdauung stelle ein, der Speichelfluss stellt ein (Mund wird Trocken) hell Wach, die Zeit scheint stehen zu bleiben, alles wir rundherum Wahr- genommen.
Unter diesen Bedingungen kann der Körper Höchstleistungen vollbringen!

Wenn der Konflikt gelöst ist geschieht folgendes:
Der Parasympathikus (Entspannungs-Nerv) schaltet um auf Ruhe und Entspannung. Die innere Aufregung bleibt aber noch ein Weilchen, anschliessend zittrige Knie, schlaffe Muskeln, warme oder heisse Extremitäten, Hunger, Durst, Erschöpfung.
Die Erholungsphase dauert so lange wie die Stressphase gedauert hat!...

Wozu wird der Körper so gesteuert??
Das stammt noch von den Höhlenbewohnern! ;-)
Da gab es nur eines: Flucht oder Kampf!
genauer zur Verteidigung, zur Erhaltung unseres oder anderer Leben, zur Rettung, für sinnvolle Handlungen, zur Problemlösung, um Gefahren aus dem Weg zu gehen, ev. auch Verhandlung...

Funktioniert das nicht?
gibt es noch eine 3. Möglichkeit.... tot stellen.... genauer gesagt Erstarrung oder kurzzeitige komplette Lähmung.
Darin sind wir allerdings Handlungsunfähig!
Darin wird die Energie, die der Körper bereit stellt für Flucht und Kampf, nicht benötigt. Sie verpufft leider nicht! sondern verbleibt mit aller "Gewalt" im Körper drin stecken, sie speichert sich in jede Zelle, die weiterhin auf den "Säbelzahntiger" wartet...
Der betroffenen Mensch verbleibt in der Alarmbereitschaft, solange wie die dazu bereitgestellte Energie nicht verbraucht wurde. Das kann Jahre dauern...
Darin verbleibt der oder die Betroffene immer in dem Stress also "Sympatikoton" in Fachchinesisch, mit den entsprechenden Symptomen wie oben beschrieben z.B. kalte Hände, hoher Puls, hoher Blutdruck, Stress, Anspannung, trockener Mund usw.
Können er/sie jedoch aus der Erstarrung heraus plötzlich Handlungsfähig werden, wird die Energie gelöst und verbraucht.
Dann kommt sie/er in die Erholungsphase, schlicht: sie werden krank.
Der Körper muss nun, durch die lange Dauer des Stresses die den Körper ausgezehrt hat, wieder Reparaturen vornehmen. Die Heilung dauert in der Regel so lange wie der Stress gedauert hat.
Jetzt kommen die anderen Symptome, die des Parasympathikus (Parasympathikotonie oder auch Vagotonie): Müdigkeit, Fieber, schlaffe Muskeln, Schmerzen, Nachtschweiss, Albträume, Hunger, Zittern bis Krämpfe usw.

Symptome von überschüssiger Energie im Nervensystem (Sympathikotonie):
übermässige, innere Erregungszustände,
körperlichen Wahrnemungsstöhrungen,
Schlaflosigkeit, Licht-Lärmempfindlichkeit, erschrecktes Zusammenzucken,
Appetitlosigkeit, Angst und Panik stöhrungen, Herzbeschwerden,
körperliche Druck- und Enge - Erlebnisse,
Depressionen
Ständige nicht abzuschaltende Überaufmerksamkeit,
Dissoziation resp. Zurückweisung jeglicher Annahme der eigenen Traumatisierung, Verdrängung oder Verleugnung des Ereignisses
Wut, Aggression,
Krebserkrankungen
Lungenfunktionsstörungen
Übermässig viele Unfälle
Todessehnsüchte
Zwangsneurosen
Verändertes Verhalten der Person
Bis zum Suizid

Mit welchen Strategien, versuchen etliche Menschen diese Symptome zu "lösen" resp. unterdrücken?
Drogen, Alkohol, Medikamente
Bizarre Verhaltensweisen die in neurotischen Zwangshandlungen enden.
Und mit Wiederholung!

Warum ist das so?
das klingt ja eigentlich völlig absurd. Warum sollte der Betroffene sich immer wieder in die gleiche Situation bringen, die ihm doch schadet? Ausserdem, sollte man ja aus Fehlern lernen, warum geht das nicht? Weil wir nicht vom Bewusstsein, sondern vom Unterbewusstsein gesteuert sind!

Warum wiederholt es sich immer wieder??
Wenn es dem Betroffenen nicht gelingt, die gewaltigen Kräfte, die sein Körper bereitgestellt hat, zu verbrauchen, entsteht ein dauerhaftes Trauma, nicht selten auch Krebs, MS, Hauterkrankungen, Asthma, Allergien... um nur einige zu nennen.
Bei den unterbewusst gesteuerten, meist aber erfolglosen Versuchen, diese überschüssige Energie aufzulösen, wird er sich der/die Betroffene nur noch auf dieses Problem fixieren. = Gedanken fixieren eine Sache und ziehen sie so noch mehr an.
Was ich befürchtet habe ist eingetroffen! (Zitat Hiob)
Verflixter weise versucht unser Unterbewusstsein diese überschüssige Energie in einer gleichen Situation aufzulösen.
Es schafft sich nun, ohne dass das Bewusstsein, der Intellekt, das wirklich mitbekommt, immer wieder die Situationen, in denen er/sie die Möglichkeit hätte, sich aus der Falle des Traumas zu befreien. Sie/er wird aber meist versagen, weil ja eben genau diese Ressourcen weiterhin fehlen. Und er/sie "gelernt hat" das er/sie Hilflos und/oder Handlungsunfähig ist.

Ein Trauma braucht keine lebenslängliche Strafe zu sein.
Nicht die intensiven Emotionen, sondern das körperliche Empfinden sind der Schlüssel zur Trauma -heilung. Zur Heilung sind erstaunlicherweise nicht unbedingt raffinierte Medikamente, komplizierte Prozeduren oder eine lange Therapie erforderlich. Es funktioniert mittels Multilevel Coaching,
Hypnose, Bio Regeneration, Time-Line Therapie usw.

Heute ist bekannt, dass sich in jeder Person und unabhängig vom Alter traumatische Reaktionen entwickeln können. Dem grössten Risiko unterliegen jedoch kleinere Kinder.
Missbrauch, Gewalt und Verwahrlosung während der Kindheit, das allzu häufige Betrachten von Gewalt im Fernsehen und bei Computerspielen, Krieg, Autounfälle und Naturkatastrophen wie Erdbeben, Tornados, Brände usw. Diese Dinge werden heute als potenzial traumatisierend angesehen.
Was viele nicht wissen ist, dass sehr häufig Spital Aufenthalte auch zu Posttraumatischen Stresssymptomen führen können (das soll nicht heissen das jeder Spital- Aufenthalt das bewirkt!). Gerade Massnahmen oder Operationen, die vom Verstand her ja als nötig erkannt werden, vom Körper auf der zellularen Ebene und instinktiv aber trotz Narkose, als "lebensgefährliche" Verletzung deklariert werden (ES weiss ja nicht das der Arzt die Kontrolle behält). Gerade das kann eine heftige Reaktion auslösen.

Bei kleinen Kindern ist ein Spital Aufenthalt oft der Auslöser für ein Trauma, ihnen kann man nicht erklären, warum jetzt ein Blasenkatheter gesteckt werden muss, das gleicht einer Vergewaltigung. Das Kind wird festgehalten (nicht selten sind 4 Personen nötig um ein 3 jähriges zu halten...) das Kind lernt, ich bin Hilflos, alles wehren nützt nichts. Dieses Verhalten zieht sich später durch das ganze Leben.
Dieses Trauma kann sich Jahre oder Jahrzehnte später plötzlich bemerkbar machen.
Symptome können ihre Wurzeln auch bei Ereignissen haben die allgemein als "übliche" Geschehnisse angesehen werden - etwa wie Auffahrunfälle (Schleudertrauma), medizinische Eingriffe (Blasenkatheter entsprechen einer Vergewaltigung!), häufiges Schikanieren oder auch nur schon ein Sturz vom Fahrrad mit "ausgelacht" werden von anderen... diese ziehen nicht selten dann Mobbingattacken auf sich. Oder sexuelle Belästigungen am Arbeitsplatz.

Das Problem ist nicht, traumatisiert zu werden... -
Noch eimal zum gut einprägen, ich finde das ist sehr Wichtig:
Das Problem ist nicht das Erlebnis an sich, sondern wie wir darauf reagieren. Auch ob wir die überschüssige Energie auf brauchen können, und mit der Bedrohung fertig werden und siegreich heraus kommen. Wenn die Überschussenergie nicht entladen wird, geht sie nicht einfach weg... sie bleibt gefangen und schafft ein Potenzial für traumatische Symptome. Das ist als würden Sie am Auto gleichzeitig Gas und Bremspedal voll durchdrücken, der Motor läuft auch hoch touren, aber sie bleiben stehen. Durch die Diskrepanz des auf hoch touren laufenden Nervensystemes und der äusseren Reglosigkeit entsteht im innern des Körpers eine gewaltige Unruhe. (Wut, Aggression, Angst, Panik) bis schwere Erkrankungen.
Ein bedrohter Mensch muss nun, nachdem die Gefahr vorbei ist, diese gesamte mobilisierte Energie wieder auflösen, damit der Zustand der Bedrohung überwunden wird.
Und der Körper muss sich auf Heilung umstellen, falls etwas verletzt wurde, denn sonst entsteht ein dauerhaftes Trauma.
Je jünger der traumatisierte Patient ist, umso weniger Ressourcen stehen ihm zur Verfügung, um sich selbst zu schützen, oder etwas zu unternehmen, was eine grössere Menge nicht entladener Energie zurück lässt.

Kann man Traumata verhindern?
Normalerweise bewältigen Erwachsene die meisten Erlebnisse problemlos.
Bei Kindern kann schon ein:
Angriff von einem Tier (-Hundebiss, Sturz von Pferd oder Pony usw.)
hohes Fieber, schwere Krankheit,
immobilität durch grossen Gibsverband, oder Schiene,
Krankenhaus Aufenthalt, Urologischer Eingriff,
Verlorengehen im Einkaufscenter
zusehen wie ein anderes Kind (Mensch) verunfallt
usw. zu einem Grundtrauma führen, das sich eigentlich noch nicht in einer Störung zeigt. Bei einem erneuten Ereignis kann es dann eskalieren oder ausbrechen.
Wichtig zu Wissen, dass ein Ereignis das für Erwachsene nicht traumatisierend wirkt, ein Kind überwältigen kann. Daher liegen die meisten Probleme in der Kindheit verborgen, vom erwachsenen Verstand verdrängt und vergessen, aber sie kommen oft ganz plötzlich nach - 20 Jahren wieder ans Licht.

Darum hilft hier ein Multilevelcoaching mit
Hypnose und Time Line Therapie um in der frühen Kindheit diese Probleme zu finden und lösen.

Der Text ist ein Auszug aus dem
Vortrag: Wenn ein Erlebnis zum Trauma wird
von Mirjam Müller