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MMW Coaching Multilevelcoaching

Wozu benötigen Christen ein Coaching?

Ich habe viele Klienten hier, aus allen Religionen. Das ist auch ok so. Ich selber bezeichne mich als Christin.

Mir ist im Laufe der Zeit aufgefallen, dass es gerade Christen oft schwer fällt zu „vergeben“, los zu lassen und darauf zu vertrauen, dass es „vergeben ist“. Gerade auch wenn es um einen selber geht.

Wenn mich mein Vater oder Mutter seelisch schwer verletzt hatten, ist das oft nicht einfach. Ich kann das nicht einfach „wegbeten“. Es ist ein langer Prozess der Liebe, des Annehmen's. Oft ist der Ursprung der Verletzung auch ganz wo anders als ich eigentlich denke. Oft schon Generationen früher.

Ich bin wütend auf jemanden und weiss nicht einmal warum. Das Gefühl kommt einfach immer wieder, obwohl ich es schon so oft vergeben habe. Kennst Du das? Wenn man denkt, es ist jetzt vergeben und müsste ja eigentlich erledigt sein? Und der Körper zieht sich doch jedes mal wieder zusammen wenn man... an Vater denkt oder...

Viele Verletzungen liegen so tief in uns, das wir die nicht so einfach los werden können. Sie reagieren auf Zellebene, tief im Unterbewusstsein, am Verstand vorbei, der das schon lange erledigt haben möchte. Und es müssen nicht immer die Eltern sein, auch der Ehepartner/in, die Kinder oder Freunde können einen schwer verletzen. Ich kann genau so verletzend sein, manchmal merke ich es nicht einmal...

Warum heilt denn Jesus das nicht einfach? Gute Frage! Ich habe bemerkt, dass Vieles erst losgelassen werden kann, wenn es am Licht ist. Wenn der Schmerz, der mir zugefügt wurde, einmal ausgesprochen wurde. Wenn ich vielleicht sogar verstehen kann, warum...
In der Bibel steht: alles wird ans Licht kommen... ich glaube, dass genau das nötig ist, um vergeben zu können.

In einem konzentriert geführten Gebet zum Ursprung der Verletzung und Kränkung, finden wir gemeinsam den Schmerz, der das alles auslöst. Es soll nicht im Verborgenen bleiben. So können wir es in das Licht heben, annehmen was geschehen ist und dem abgeben, der es tragen kann. Damit können wir wirklich heil werden und loslassen.

In Vergeben ist Geben enthalten.

Von unseren Eltern tragen wir sehr viel mit, das ist die „systemische Verstrickung“, das finden wir schon:
In der Thora, der Bibel, in den 10 Geboten:
...bedenke Verfehlung von Vätern an Söhnen (und natürlich auch Mütter an den Töchtern usw.), am dritten und vierten Glied wirst du es noch erkennen...
Aus einer hebräischen Übersetzung. Schon vor X000 Jahren also wussten die Menschen, dass Verfehlungen Folgen haben bis in spätere Generationen.
Wir finden im 4. Gebot einen weiteren Hinweis:
Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf dass du lange lebest in dem Lande, das dir der Herr, dein Gott, geben wird...
übrigens: das einzige Gebot mit einer Verheissung.
Das Wissen um die Wichtigkeit der Versöhnung mit den Eltern und Ahnen, Wurzeln und Dingen, die bei unseren Vorfahren geschehen sind, ist schon sehr sehr alt.

Wenn wir uns nicht versöhnlich mit unseren
Ahnen verbinden können, sind wir kraftlos, ohne Wurzeln, die Flügel zum Himmel fehlen...
Wäre es nicht schön, die Kraft der Eltern annehmen zu können, Altes loszulassen und als neues Werkzeug bereit zu sein? Oder sich mit verkrachten Freunden wieder zu verstehen? zu erkennen, warum der Partner sich so anders verhält?

Jesus in einem bildlichen Gebet begegnen hilft, Altes loszulassen und einen neuen Zugang zu seiner Liebe (AGAPE) und Kraft zu finden.

Vergebung erleben
Wurzeln finden
Frieden finden
Kraft bekommen
Verbunden sein
Heil werden
Bereit werden...